Zitat von UrViech;255111
tja es gibt auch ne ganz andere Theorie zu dem hier
und zwar, dass viele Opfer von Vergewaltigungen und anderweitigem sexuellem Missbrauch sich am Anfang, wenn überhaupt, erst gar nicht trauen vorzutreten und ihr Recht zu fordern. Vor allem wenn es um hohe Tiere wie einen Präsidentschaftskandidaten geht!
So etwas kommt sehr oft vor in der Tat und zwar weil viele der Opfer sich dafür schämen was ihnen passiert ist! Klingt komisch, is aber so. Denkt zb. an die Prozesse gegen maaassig Kardinäle, Äbte und was weiß ich noch für nen Kirchen-Meister, die alle kleine Kinder missbraucht haben. Diese Kinder haben ihr Leid womöglich Jahre lang in sich reingefressen ohne irgendwem das Ganze zu beichten, geschweige denn dagegen aufzubegehren.
In der Folge, dass ein Einziger auspackt, packen auch alle andren aus, weil sie sich gestärkt fühlen. Sie schöpfen daraus ihren Mut.
Und warum geht sie damit an die Öffentlichkeit, wenn sie sich ja so dafür schämt?
Ich meine, ich verstehe deinen Ansatz und ich respektiere auch, wenn jemand Angst hat etwas zu sagen, oder sich dafür schämt (was wohl vollkommen normal ist), aber zufällig kommt sie genau dann auf die Idee, nachdem der Fall schon fast abgeebbt war. Wäre es so wirklich passiert, hätten sich die angeblichen Misshandlungsopfer zusammenschließen sollen, denn so hätte er sich in zwei Fällen behaupten müssen.
Ich verteidige nicht seine Unschuld, aber ein bisschen komisch kommt das natürlich schon rüber, wenn nach der fallengelassenen Klage plötzlich eine Journalistin ankommt, die behauptet, er hätte sie auch sexuell missbraucht, oder?