Neu hier, und gleich sieht man so ein umfangreiches, aber auch spannendes Disskusionsthema :)
Ich möchte von vorherein sagen, dass jede Droge natürlich eine geweisse Gefahr daarstellt, allerdings finde ich es schade, dass man auch hier viel von plakativen Schlagwörtern und argumentativ schwach begründeten Beiträgen sieht.
Erstmal möchte ich klar stellen, dass der Konsum einer Droge nicht gleich ein Suchtverhalten daarstellt.
Viele Sachen werden klar verteufelt. Drogen sind im Grunde grunde meistens ein bestimmtes Genuss/Rauschmittel.
Wenn ich hier lese, dass manche Leute beispielweise schreiben, Raucher sollte man direkt in eine Entzugsberatung oder eine Therapie bringen, kann ich mir echt nurnoch an den Kopf fassen, wo fängt es an? Wo hört es auf? Wenn jemand raucht um Stress abzubauen, oder einfach als Genussmittel, wieso sollte man es ihm verbieten? Klar ist ausser Disskusion, dass rauchen schädlich für den Körper ist, aber sind es Schockolade und Chips nicht auch? Aber jeder Mensch ist selbst in der Lage Entscheidungen zu treffen, solange er mit sich selbst zufrieden und glücklich ist brauch er keine Hilfe.
Drogen bieten in jedem Sinne ein großes Potenzial, medizinisch und als Rauschmittel.
Die Droge an sich ist in den seltensteln Fällen, dass Problem, sondern die Motivation, bzw. die Umstände. Beispielweise behaupte ich, dass der Computer für denn 24/7 Gamer eine deutlich höheres Suchtpotenzial hat, als der LSD-Konsument der einmal im Jahr LSD konsumiert, um sein Bewusstsein zu erweitern.
Um es auf den Punkt zu brigen, dass wichtigste bei jedem Konsum ist, dass der Konsument die Droge beherrscht(sei es Cannabis,Alkohol,Kokain,Schokolade oder ein Computer) und nicht anders rum.
Klar unterscheiden sich die Substanzen durchaus im Suchtpotenzial, dies resultiert aber auch durchaus aus der Motivation und der Umgebung, die hinter dem Konsum steht.
Hier beispielweise ein spannendes, aber meiner Meinung nach sehr treffendes Zitat zu dem Thema, von dem Ressigeur Rudi Gaul, zur Drogenpolitik
ZitatWenn Politiker entscheiden können, welche Drogen gut und welche schlecht fürs Volk (also auch für mich) sind, dann kann ich das auch, da ich mir die gleiche Entscheidungsfähigkeit und Intelligenz zuschreibe wie viele, oder die meisten Politiker. Also will ich auch meine Entscheidung selber treffen.
Auch sehr Interessant finde ich dieses Zitat, dass von einem Wochenend Xtc Konsumenten, auf die Frage wieso er konsumire kommt:
ZitatMeine Antwort ist: Ich nehme Drogen, um meine Lebenseinstellungen, meine soziale Prägungen, meine psychischen Grenzen zu erforschen und so persönlich zu wachsen
Wer sich für die Wichtigkeit des Umgebungs/Sucht Faktors interssiert, kann ich diess experiment sehr ans Herzen legen :http://en.wikipedia.org/wiki/Rat_Park
So das war meine Meinung zu dem Thema, freue mich natürlich sachlich argumentative Gegenmeinungen zu lesen ;)